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AG Umsonst-Laden

Ein „Umsonst-Laden“ für Ingolstadt - KonsumKunst, Up-Cycling und Vernetzung unter einem Dach

 

Hier einige Grundgedanken, die wir in unseren Vorbereitungstreffen gemeinsam diskutieren, überarbeiten und ergänzen:

 

Das Projekt in drei Sätzen:
 

Der Umsonst-Laden“  ist eine auf Basis von Spenden und Ehrenamt geplante Einrichtung um eine Änderung unserer üblichen Konsumgewohnheiten zu unterstützen. Der „Umsonst-Laden“  sollte bevorzugt im Innenstadtbereich Ingolstadts aufgebaut werden, und eine festgelegte Palette von Produkten (z.B. Kleidung, Bücher, DVDs, Deko, Küchengeräte, Pflanzen, Lebensmittel…) anbieten, die ohne Bezahlung gebracht und mitgenommen werden können.

 

DerUmsonst-Laden“ gibt Raum für Begegnung, Gespräch und Diskussion, bietet Fläche für die Verbreitung von Informationen über Veranstaltungen und Initiativen zum Thema alternatives Leben und Post-Wachstums-Ökonomie und bietet ein kleines Sortiment an Getränken, Kuchen und Speisen.
 

Der „Umsonst-Laden“  bietet Workshops und  Ausstellungen mit  Kunstwerken oder Produkten aus dem Bereich „Up-Cycling“, also Gegenstände, die aus Abfallprodukten oder bereits gebrauchten Materialien in kreativer und inspirierender Weise hergestellt wurden und zu einem „Post-Wachstums-Lebensstil“ einladen.

 

Hintergrund einesUmsonst-Ladens“ ist die Beobachtung, dass wir vor lauter Überfluss an Produkten nicht mehr zur Benutzung oder in den tatsächlichen „Genuss“ der Dinge kommen. Meist fehlt es an der nötigen Zeit und Muße.

 

Wir sind zumindest partiell keine Konsumenten mehr sondern bieten den Herstellern an, ihre Produkte in unseren Schränken und Zimmern bis zur Entsorgung zu lagern bevor es zum Neukauf kommt. „Man hat immer mehr Dinge, aber immer weniger Zeit, sie zu konsumieren.

 

Insofern ist man in Bezug auf viele Güter nur mehr Käufer, nicht mehr Konsument, und die ganze Dialektik dieses Prozesses erschließt sich (…) am Beispiel jener 30 bis 40 % Nahrungsmittel, die nur noch gekauft, aber nicht mehr konsumiert werden.“ (Welzer, Harald in „Selbst denken“, Frankfurt, 2013, S. 82) Sinnvoll und mit Lebensfreude zu konsumieren ist in Zeiten des Überflusses ein echtes Kunststück: KonsumKunst

 

Der Verzicht auf eine erneute Bezahlung der Produkte stellt die konventionelle Vorstellung vom Wirtschafts- und Geldwachstum in Frage und ist Teil dieser im Sinne von Joseph Beuys entworfenen „sozialen Plastik“.

 

Das Leben beschenkt uns mit allen notwendigen Gütern. Darin liegt ihr geldfreier, unbezahl-barer Wert und unsere Arbeit macht uns zu einem Teil dieses Geschenks durch die Talente und technischen Möglichkeiten, die uns selbst geschenkt wurden.

 

Eine Industriekultur, die Überfluss produziert und die Verschwendung der Ressourcen bis an die Grenzen des Möglichen betreibt, entwertet die Ergebnisse ihrer eigenen Produktion, die häufig entweder durch ihre fehlende Qualität und Kurzlebigkeit oder durch die schlechte Bezahlung der an der Produktion beteiligten Menschen, ihren „Preis nicht wert“ sind oder unter Preis verschleudert werden.

 

Hier macht der „Umsonst-Laden“, ein Angebot. Er ist in erster Linie keine Sozialaktion für Bedürftige und Sozialhilfeempfänger sondern eine Einladung an Menschen aller Schichten ihre Konsumgewohnheiten zu überdenken und ihre Schränke, bzw. Wohnungen, von gut erhaltenen, kaum genutzten Gegenständen und funktionierenden Geräten zu entrümpeln und sie kostenlos für andere zur Verfügung zu stellen.

 

Besucher des „Umsonst-Laden“, können diese (gereinigten und funktionsfähigen) Dinge kostenlos anderen zur Verfügung stellen oder bei Bedarf zum eigenen Gebrauch aus dem Angebot auswählen und mitnehmen. Bringen und Nehmen sind voneinander unabhängig.  Auf diesem Weg wird der Bedarf anderer Besucher des „Umsonst-Laden“, auf kurzem Weg gedeckt und weitere Ressourcenverschwendung für neue Produkte verhindert.

 

Wenigstens mit jenen Dingen, die wir schon bezahlt haben oder die es gänzlich geschenkt gibt (z.B. eine reiche Gurkenernte) könnten wir frei von Geld, Amortisation und Wachstums-Zwang umgehen und einen „neuen Markt“ kreieren.

 

WANN?                               Termine werden unter 'Termine' veröffentlicht

WO?                                     19:00 Uhr - bitte unter Termine'  nachsehen

KONTAKT & INFO?          Thomas Kirchmayer, oder unter
                                              01578 / 924 523 1

 

Herzliche Einladung zum Mitdenken und Mitplanen!